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Digital Asset Optimization (DAO)

veröffentlicht am 3. Februar 2010 unter Suchmaschinenmarketing

DAO (Digital Asset Optimization)

- Suchmaschinenoptimierung der nächsten Stufe?!

DAO - Digital Asset Optimization

Digital Asset Optimization

Kommt Ihnen die Abkürzung DAO vage bekannt vor? Die Erklärung, die wir hier bieten hat nichts mit Religion, chinesischen Schwertern oder einer Programmiersprache zu tun. Aber sehr viel mit Technik – der Technik der Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Spätestens im Rahmen intensiver Nachforschungen zum Thema „Zukunft der Websuche“ stoßen Sie darauf. So, wie Sie auf diesen Beitrag gestoßen sind – hoffentlich war die Suche nicht allzu beschwerlich.

Wenn man digital und asset als einzelnen Begriff betrachtet, liegt nichts ferner als sich eine Webseite als „Wertgegenstand“ vorzustellen. Beispielsweise kann man Amazon als Gelddruckmaschine für seinen Erfinder sehen… Insofern ist SEO ein Mittel zur Wertsteigerung. Wo also sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von SEO und DAO – abgesehen davon, dass sich der eine Begriff mehr mit dem Gegenstand und der andere Begriff mehr mit der Methode beschäftigt.

SEO als stark operativer Faktor betrachtet, sorgt dafür, dass Webseiten den Suchmaschinen “entgegenkommen”. Suchmaschinen danken es mit besseren Platzierungen, was der Seite wirtschaftlich gesehen auf die Sprünge hilft – mittels deutlicher Steigerung der Reputation. Frei nach dem Motto – zuerst war die Suchmaschine mit spezifischen Anforderungen. SEO bedient diese Anforderungen vor dem Hintergrund klarer Zielsetzungen und mit klar definierten Möglichkeiten, 1:1 sozusagen. Sieht man einmal von den Geheimtipps der SEO-Gurus ab. So unerlässlich SEO ist – es sein zu lassen kommt einem eher schnellen Tod der jeweiligen Website-Performance sehr nahe –, es Bedarf immer noch der Unterstützung durch weitere Online-Tools um die maximale Leistungsmöglichkeit von Internetauftritten abzurufen.

Wann geht es denn nun um DAO – wie im Titel versprochen?

Schließen wir mit dem Verweis darauf, dass SEO sehr viel mit Text und Beschreibungen (und natürlich auch Backlinks…) zu tun hat. Mit DAO hingegen wendet sich der Blick von Marketingverantwortlichen und Markenarchitekten zu weiteren digitalen Lösungen, die eine Marke auffindbar, sichtbar sowie visuell erleb- und erfahrbar machen. Nicht umsonst wird DAO teilweise auch als SEO 2 bezeichnet, wobei wir uns prinzipiell gegen solche Begriffe wehren. SEO lässt in diesem Sinne einiges vermissen, dass DAO im Auge hat. Verschiedenste Medien und Zugänge: Von PDFs über Pod- und Vodcasts zu Filmclips auf YouTube und Konsorten. Grundsätzliche Dinge, die User begeistern können, mit denen sich SEO aber noch schwer tut. Markenanknüpfungspunkte, die Suchmaschinen herstellen müssen – quasi-interaktiv statt nur informative und dröge „Textwüsten“. Beispiele dafür finden sich eine Reihe im Netz. Von einer „Automatisierung“ der Optimierung dieser Medien ist man aber noch entfernt. Schließlich ist Mundpropaganda – oder nennen wir es Linkpropaganda – teilweise mühsame Detailarbeit. Von Mister Wong, del.ici.o.us, … zu YouTube, Vimeo, Boards, Newsgroups, Blogs, Karten, private Verteilerliste zu den modernsten Hypes wie Twitter oder dem „neuen“ Facebook – ganz zu schweigen von dem starken Wachstum der Mobile-Anwendungsmöglichkeiten. Vielleicht kann hier sogar von dem Aufbrechen tradierter Strukturen zugunsten einer besonders aktiven und hochvernetzten Internetgemeinde gesprochen werden – der Eine findet und der Andere ist umgehende informiert und instruiert. In jedem Fall potenziert die inhaltliche Ubiquität der eigenen Marke im Netz die Wahrscheinlichkeit die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie sich bewegt.

Die hochvernetzte Internetgemeinde hat aus Sicht des Marktforschers natürlich nicht nur Vorteile. Schließlich ist kaum der Überblick über die Vernetzheit der User zu wahren oder allein der Versuch einem Nutzer auf seiner Tour durch Applikationen und Gerätschaften zu folgen deutlich schwerer als festzustellen wer wonach sucht. Gleichsam der Heisenbergschen Unschärferelation …
Was aus DAO-Sicht zu optimieren – d. h. so präzise wie möglich abzubilden – ist:

  • Dateinamen
  • Metatags
  • Alternativtexte für Bilder
  • Eindeutige Beschreibungen von Audio- und Videodateien, animierten Einführungen
  • Widget-Titel

Ein gängiges Beispiel: Eine Videodatei mit den hinterlegten Begrifflichkeiten “Wie wir Börsenneulingen helfen können” ist naturgemäß aussagefähiger als “Wie wir Ihnen helfen können” und sorgt für den richtigen Kontext, indem die Datei gefunden wird.
Setzen sie Suchmaschinen adäquat davon in Kenntnis, dass Sie deutlich mehr als Textinhalte bereit stellen und rechtfertigen Sie den Marketingaufwand, der in „bunte Bilder“, schöne Filme, erklärende Animationen etc. gesteckt wurde und wird.

ein Kommentar

  1. beobachter sagt:

    Und was ist jetzt DAO????

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